Aussegnungshalle

Bürgervereinigung Obermenzing initiierte
Sanierung der Obermenzinger Aussegnungshalle

(August 2004)
Regelmäßig beklagten sich Besucher des Obermenzinger Friedhofes in den vergangenen Jahren über den unwürdigen Zustand der Aussegnungshalle am Obermenzinger Friedhof. Putz bröckelte von den Wänden, Wasserflecken machten sich breit. Zu Jahresbeginn 2004 beschloss daher der Vorstand der Bürgervereinigung, auf die Stadt München zuzugehen mit dem Angebot, Kosten für Ausbesserungsarbeiten und eines frischen Anstrichs anteilig zu übernehmen. In einer Pressekonferenz der Obermenzinger CSU am 23. Januar verkündete darüber hinaus Ellinor Hayn, dass sie sich als Bezirksausschuss-Mitglied verstärkt für eine Erweiterung oder eventuellen Neubau der Aussegnungshalle einsetzen will und wandte sich als Mitglied der Bürgervereinigung Obermenzing mit dem Anliegen, sich für eine Verbesserung des Zustandes einzusetzen, auch an unseren Vorstand.

Aussegnungshalle vor der Sanierung

 

Deutlich erkennbar: der bröckelnde Putz an der Eingangstüre

 

Zu einer Ortsbesichtigung mit Vertretern der Friedhofsverwaltung und des Baureferates lud Frieder Vogelsgesang, Vorsitzender der Bürgervereinigung, daher Anfang März 2004 auch Frau Hayn und darüber hinaus Herrn Richard Roth, den Fraktionssprecher der SPD im Bezirksausschuss. Gemeinsam wurde der Zustand der Halle besichtigt und mögliche Umbaumaßnahmen erörtert. Herr Vogelsgesang bekräftigte gegenüber den Vertretern der Stadt nochmals das Angebot einer anteiligen Kostenübernahme für Sanierungsarbeiten. Während der Bezirksausschuss am 30. März zwei Beschlüsse zur Aussegnungshalle einstimmig fasste, ermittelte die Bauverwaltung bereits die Kosten.

Frieder Vogelsgesang, Vorsitzender der Bürgervereinigung und
Ellinor Hayn, Mitglied im Bezirksausschuss
beim Begutachten der Fassadenschäden im Frühjahr 2004

 

Mit Schreiben vom 3. Mai teilt Bauleiter Amadeus Böttcher Gesamtkosten in Höhe von rund 27.200 Euro für die sog. „kleine Erweiterung“ mit. Diese Kleine Lösung beinhaltet eine Vergrößerung der Aussegnungshalle durch das Entfernen von zwei Wänden, die Ergänzung und Reparatur des Fußbodens, Putz- und Malerarbeiten. Eine sehr erfreuliche Variante, da künftig auch größere Trauergesellschaften Platz in der Aussegnungshalle finden werden.

Die Bürgervereinigung sagte daraufhin die Übernahme der Kosten für Malerarbeiten an der Fassade bis zu einer Obergrenze von 4.500 Euro zugesagt. Im Juli 2004 konnten die Arbeiten abgeschlossen werden. Exakt 4.204,37 Euro machte letztlich die Rechnung aus.

 

Die Aussegnungshalle nach Fertigstellung der Sanierung im Juli 2004

 

Die Sanierung und Erweiterung der Obermenzinger Aussegnungshalle ist ein Musterbeispiel für erzielbare Erfolge, wenn Bürgervereinigung und Bezirksausschuss gemeinsam das gleiche Ziel verfolgen und entsprechend tätig werden.

Der sanierte und erweiterte Innenraum: